Schützenfest 2003

Am 20.Juni 2003 war es endlich wieder soweit. Unser langersehntes 335. Schützenfest stand wieder auf dem Programm. Nach dem traditionellen Vorglühen bei unserem Zugführer Gelatti hieß es um 19.00 Uhr fertig werden zum Antreten. Nach einem Kurzen Marsch durchs Dorf gab es dann die alljährliche Königsrunde auf der Wiese. Es folgte das Jungschützenkönigsschießen, wo wir jedoch leer ausgehen sollten. Der rechte Flügel ging an Jennifer Kleipaß, der linke Flügel an Joana Hermsen. Nach einem langen Schießen sicherte sich Carina Booms den Rumpf. Als dann die Preise übergeben waren, ließ es sich der siebte Zug nicht nehmen, den Jugendlichen in Dornick ein Tor für die Schützenwiese zu schenken. Anschließend konnte der gemütliche Teil des Abends beginnen. Wir sangen ein paar Lieder, tranken das ein oder andere Bier und gingen schließlich zum Eierbraten zu Marcel Roebrock in den Wintergarten, bis sich später unsere Wege trennten.

Wir wachten auf und freuten uns über einen weiteren Tag Schützenfest. Er begann wie jedes Jahr mit dem Antreten. Hier konnte Gelatti dann den Vereinswanderpreis entgegen nehmen. Es folgte das Königsschießen: Gelattischoss dann auch spontan den Kopf ab. Nun hieß es nur noch einen neuen König zu finden. Nach einem spannenden Kampf und mit einer Minute Verzögerung fiel der Rest des Federviehs bei Andre Terhardt. Nach einem kurzen Antreten zur Ehrung unseres neuen Königs endete der Morgen in einem gemütlichen Frühschoppen.

Um 18.30 Uhr ging es dann weiter mit dem Vizekönigsschießen. Als es dann so aussah, als ob wir keinen Preis kriegen würden, nahm Sascha sich ein Herz und schoss das Vieh mit einem Präzisionsschuss ab. Wir trugenSascha ins Zelt und bejubelten ihn. Nach der Übergabe der Vitzekönigskscherpe von Andy an Sascha nahmen wir dann wieder einmal am Thron platz. Sofort wurde Unsere Fahne wieder über den Thron gehangen, sodass der Abend richtig starten konnte. Sascha spendierte dann auch noch spontan ein Fass. Wir ließen es uns natürlich auch nicht nehmen, das traditionelle Fitz fahren zu starten. Also schmückten ein paar von unseren Frauen ein Fahrrad und so durfte Sascha dann seine Ehrenrunden drehen. Nach fehlerfreier Fahrt ging es zurück zum Thron, wo es dann wieder hieß, das ein oder andere Pils zu verzehren. Später in der Nacht ging es dann nach Hermsens zum Eierbraten, wo Bruckmann wieder einmal den Dienst in der Küche übernahm (Anm. d. Webmasters: es hat mal wieder super geschmeckt). Sonntagmorgen hieß es dann wieder ab in die Kirche. Nachdem dann der Kranz niedergelegt wurde, begann sogleich das Frühschoppen.

Um 18.30 Uhr trafen wir uns dann wieder. Es wurde Zeit für den Festakt. Zuerst wurde der Thron geholt. Dann stand wieder einmal das lange Prozedere mit Fahnenschwenken, Zapfenstreich, Beförderungen,... an. Als dann endlich der langersehnte Befehl zum Wegtreten kam, stürmte alles an die Theke. Ein paar gesellige Stunden später, nämlich um Mitternacht, spielte der Spielmannszug wie jedes Jahr im Liegen auf. Anschließend hieß es, ab in die Sektbar. Es wurde dann noch gefeiert, bis wir gegen drei Uhr den König nach Hause brachten. Es wurde wieder mit Pauken und Trompeten losmarschiert. Beim König angekommen dachten wir es gäbe schon wieder keine Eier. Doch Bruckmann drang in die königliche Küche ein, schmiss den Herd an und versorgte uns dann mit den heißersehnten Eiern. Als es dann später und kälter wurde - wir saßen ja wieder draußen - gingen immer mehr Mitglieder nach Hause oder zu anderen Kameraden zum Eierbraten.
Montags stand nach 18 jähriger Pause das Kosakenschützenfest auf dem Programm. Andy und Mobby hatten es organisiert (Großes Lob des Webmasters). Sie hatten einen Holzvogel auf einen vier Meter hohen Balken genagelt, den es mit Steinen runterzuholen galt. Nach etlichen Würfen schmiss Klaus Geerling den Vogel dann von der Stange. Es wurde ein kleiner Umzug gestartet um die Steine weg zu bringen, bevor es dann zur Preisverteilung kam. Hier sicherte sich Mobby den „Knapp daneben ist auch vorbei Orden“. Marcel Roebrock bekam den „Flieger Orden“ für die am weitesten geschmissenen Steine, und Lars den „Gute Laune Orden“. Nach ein paar geselligen Stunden endete dann auch der letzte Tag eines grandiosen Schützenfestes, das wir sicherlich noch lange in Erinnerung halten werden.

Wir bedanken uns bei allen die uns die Preise überlassen haben, an Getränke Blümlein für die alljährliche gute Bedienung, den Vorstand für ein gut organisiertes Schützenfest, unseren Eltern, die wie immer dafür gesorgte haben, dass wir pünktlich und in richtiger Uniform angetreten sind und an alle die gekommen sind um mit uns zu feiern.