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Freitag: Am 31.Mai 2002 Hatten wir endlich wieder das Vergnügen, zu unserem traditionellen Treffen bei unserem Zugführer zu gehen. Gegen 17.30 Uhr trafen dann auch die ersten ein. Andreas stiftete einen Kasten Bier auf seinen Stadtprinzen-Titel. Es wurde dann auch - wie jedes Jahr - die Zugfahne feierlich geehrt. Nach einem kleinen Zerstörungsanfall von Mobby beschlossen wir zum Zelt zu gehen.
Da wir in diesem Jahr der Zug vom Dienst sind, durfte unser Zugführer G'elatti dann auch zum Antreten blasen. Nach einigen Gescheiterten Versuchen die tosende Menge zu beruhigen schaffte er es dann auch. So kam es, dass gegen viertel nach sieben zum ersten Mal in diesem Jahr angetreten wurde. Auf der Schützenwiese angekommen, genossen wir die traditionelle Runde unseres Königs. Es folgte das Jungschützenkönigs-Schießen. Wie auch im letzten Jahr durfte unser Kollege Maus in den sauren Apfel beißen und die Aufsicht für die Blagen spielen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sollte dann auch der erste Flügel fallen. Zu unserem bedauern bei einem Jungschützen. Es war unsere Schülerprinzessin Daniela. Als es an den zweiten Flügel ging, kamen dann auch langsam alle, die aus unserem Zug schießen durften. Und so gelang es Bruckmann sich den rechten Flügel unter den Nagel zu reißen. Beim Jungschützenkönig haben unsere Schützen dann kläglich versagt, so dass es dieses Jahr zum ersten mal eine Königin geben sollte. Es war Maus' kleine Schwester Anne Kathrin. Wir gingen also alle zum Zelt, wobei Maus es sich nicht nehmen ließ, seine Schwester alleine hineinzutragen. Als es später wurde und die Lampen angingen, entdecken wir zu unserem Schrecken ein Furchtbares Bild. Der siebte Zug hatte schon wieder ein Plakat aufgehangen. Es war ein Jubiläums-Plakat. Denn der siebte Zug besteht nun mehr seit 20 Jahren ( Das Erklärt einiges ). Es wurde von einer grünen Röhre angestrahlt, die wir vergeblich versucht haben zu bekommen ( Letztes Jahr wurde uns eine falsche geliefert ). Nach diesem Schock musste erst einmal einer getrunken werden. Und spontan wurde dass erste Fass gekauft. Weiter ging es dann mit einem Geselligen feucht fröhlichen Abend. Wir sangen einige schöne Lieder und gingen anschließend Zum Eierbraten zu Lars. Dort wurde dann wieder die ein oder andere Stunde verbracht...
Samstag: Wir wachten auf und dachten halleluja, weiter geht´s. Beim Antreten konnte Maus dann die grüne Schießschnur entgegennehmen und Andreas die Jugendprinzenkette. Anschließend folgte das Preisschießen. Hier waren wir erst nicht so erfolgreich. Wir verloren die ersten beiden Preise an den Spielmannszug. Dann nahm sich Stefan jedoch ein Herz und sagte sich: Der zehnte Zug ohne Preis? Das gibt´s doch gar nicht. Und so schoss er spontan den rechten Flügel ab. Der Morgen war gerettet. Weiter ging es mit dem Königsschuss. Nach einem spannenden Kampf gewann Dieter Stevens das Schießen, indem er dem Vogel den Rest gab. Nach einem kurzen Antreten zur Ehrung unseres neuen Königs ging der Morgen in einem gemütlichen Frühschoppen zu Ende. Um 18.30 Uhr ging es dann auch endlich weiter. Wir traten an zum Vizekönigschießen. Nachdem wir wieder mal einen Preis ergattern konnten ( Schönen Dank Marcel ) ging es direkt an den Rumpf. Nach einem erbitterten Dauergeballer sorgte Andy mit einem Präzisionsschuss dafür, dass das vermaledeite Federvieh endlich das Gras küsste. Wir trugen ihn ins Zelt und ließen ihn hochleben. Nach einer prachtvollen Krönung durften wir zum ersten mal in unserer Existenz am Thron Platz nehmen. Der Spielmannszug spielte zum Ständchen auf, und der Abend konnte beginnen. Dies war auch die erste Gelegenheit, unsere Thronkasse zu plündern. Was wir dann auch machten. Als dann das traditionelle Fietsfahren anstand, waren mal wieder alle aus dem Häuschen (besten Dank an Bibi, Sandra, Claudia, Anne Kathrin und Naddel fürs schmücken). Nachdem Andreas mit Claudia im Gepäck ein paar runden gedreht hatte, wollte sie nicht mehr und so sprang unser Schützenkönig Dieter ein. Später in der Nacht ging es zu den Hermsens Eierbraten, wobei sich Bruckmann bereit erklärte den Dienst in der Küche zu übernehmen.
Sonntagmorgen stand dann die Kirche auf dem Programm. Wir durften dieses Jahr die Messdiener stellen (Danke an Webbi und Martin, die sich freiwillig meldeten). Anschließend ging es zum Frühschoppen. Um 18.30 Uhr trafen wir uns dann wieder. Es wurde Zeit für den Festakt. Also Fahnenschwenken, Zapfenstreich,... Als dann der lang ersehnte Befehl zum Königsball zurückzutreten kam, begann von neuem ein geselliger Abend. Um Mitternacht folgte dann der Höhepunkt eines jeden Schützenfestes: Der Spielmannszug trat zum Spiel im Liegen an. Als dieses Highlight vorbei war, wurde noch das ein oder andere Glas Bier entsorgt, ein paar Späßchen getrieben und natürlich gefeiert. Gegen drei Uhr ging es dann zum Eierbraten zum König. Es wurde wieder mit Pauken und Trompeten aufgespielt. Dort angekommen wurde direkt eine Kiste Bier bereitgestellt. Leider vermissten wir auch dieses Jahr die Eier. Es gab statt dessen Gulaschsuppe. Eine gelungene Abwechslung. Leider wurde es dort ein wenig kalt (wir saßen ja schließlich draußen) und so gingen immer mehr Kameraden nach Hause bzw. zu anderen Kameraden Eier braten. Ein Teil von uns verirrte sich zum Pastor, den sie wecken wollten. Dieser empfing uns auch mit offenen Armen. Als wir uns dann früh am Morgen trennten, konnten alle auf ein super Schützenfest zurückblicken. Für uns hieß es dann noch am Montagmorgen aufräumen. Also Bühne wegbringen, Fahnen abnehmen, usw. Als die Arbeit getan war, grillten wir am Zelt. Wir konnten dann auch endlich die Bilder sehen, dank Marcus, der seinen Laptop mitbrachte. Großzügiger Weise durften wir auch die angebrochenen Fässer und Spirituosen-Flaschen leeren. Es wurde ein geselliger Abend, der gegen Elf Uhr endete. Ein schöner Ausklang eines sehr guten Schützenfestes. Schönen Dank an alle die uns die Preise überlassen haben, an Getränke-Blümlein für eine super Thekenmannschaft, an den Vorstand für ein gut organisiertes Schützenfest, unsere Eltern, die wie jedes Jahr dafür sorgten, dass wir pünktlich und richtig gekleidet waren, an alle unsere Gäste, die wie jedes Jahr mit uns feiern und an uns und unsere Frauen fürs Auf- und Abbauen und die zahlreichen geleisteten Aufgaben die Schützenfest erledigt wurden. Alles in allem war es wie in jeden Jahr ein supergeiles Erlebnis.
Danke |