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Es geschah an einem Freitag Abend.
Der 10. Zug traf sich um 17.30 Uhr bei unserem Zugführer Daniel. Als wir ankamen, war das Bier schon kalt gestellt. Nach der ersten halben Stunde, begannen wir, unser erstes Gruppenfoto zu schießen. Danach kehrten wir wieder ein ins 10. Zug-Freitagsabenddomizil.
Jetzt, nachdem der erste Durst gerade gestillt war, fertigten wir unsere Fahne an. Einige halfen dabei, andere ließen das Bier nicht warm werden ( tranken weiter ), wieder Andere begannen, sich fertig zu stylen. Es kam nun schon die Stunde des Antretens. Um 18.45 Uhr gingen wir zum Zelt und warteten aufs raustreten. Der Spaß war groß, als der größte Teil von uns mit bunten Haaren kam. Der 7.Zug ließ es sich deshalb nicht nehmen das Pumuckllied für Andy zu singen. Nun kam das Antreten und unser Oberst begrüßte die Schützenbruderschaft und den Spielmannszug. Zitat: "Ich begrüße auch den 10. Zug, der heute besonders farbvoll erschienen ist." Dann kamen Kommentare vom Spielmannszug und vom 7.Zug : "Ihr seid ein Karnevalsverein, ihr seid ein Karnevalsverein..." Jetzt marschierten wir los. Auf der Schützenwiese angekommen, kam auch schon der Zug vom Dienst (dieses Jahr der 7. Zug) mit Korn, Saurem und Bees. Als sie zu uns kamen, begann wieder das Pfeifen des Pumucklliedes. Nach einer kurzen Begrüßung begann das Jungschützenkönig-Schießen. Wir wollten uns alle 3 Preise holen, doch es kam alles ganz anders. Die Schüsse hagelten auf den ersten Flügel, er wurde lockerer und lockerer. Jetzt kam Sascha Gipkens (Jungschütze) und schoss vor einem von uns den Flügel runter. Wir dachten uns, das kann man nicht so lassen. Der andere Flügel war nun dran, und nach einem Gewaltschuss von unserem Webmaster Lars fiel er. (tatar Anmerkung des Webmasters) Nun war der Rumpf dran: Es wurde gnadenlos geschossen, und dann kam ein Jungschütze, schoss und der Rumpf kippte nach vorne. Wir konnten es nicht fassen, nur einen Preis? Doch durch ein Wunder blieb der Rumpf an einem Span hängen. Nun waren wir wieder dran, doch 4 von uns trafen den Span nicht. Doch auch 3 Jungschützen trafen ihn dann wieder nicht(Anmerkung des Webmasters: selbst Schuld). Nun lag unsere Hoffnung aufMarcus Meyer, einem erfahrenen Schützen in solchen Dingen (war auch schon Kinderkönig in Vrasselt). Mit einem Präzisionsschuss gab der Vogel nach und wir hatten unseren Jungschützenkönig. Wir jubelten und sangen : Wir ham den König, wir ham den allerbesten König!! Jetzt feierten wir den ganzen Abend und die ganze Nacht. Um ca 23.00 Uhr bedankte sich der 7.Zug für die fleißige Unterstützung der Schützenbruderschaft mit einer Holzfläche von 2m x 5m auf der in ca 1200 Teelichtern DORNICK 2000 stand. Die kompletten Schützenzüge setzten sich ums "Lagerfeuer" und bei Lagerfeuermusik, wie z.B. Country Road usw. kam richtig Stimmung rein. Als dann Anton und Hände zum Himmel gespielt wurde, nahmen sich unsere Zugmitglieder und Spielmänner Sven Schulz, Matthias Hermsen, Andreas Hermsen und Spielmann Andre Gipkens ihre Instrumente und liefen ums "Lagerfeuer". STIMMUNG TOTAL auf dem Milleniumsschützenfest. Dann stimmte der 7. Zug wieder das Pumuckllied an. Die Band sang und spielte es mit, sodass sich unser Pumuckl Andreas es sich nicht nehmen lies ein paar Ehrenrunden ums "Lagerfeuer" zu laufen. Dornick außer Rand und Band. Es wurde lang gefeiert und wir trennten uns nach dem geselligen Eieressen bei unserem Webmaster Lars ( besten Dank auch an die Eltern ) um 3 Uhr, denn einige Spielmannkameraden mussten 5 Uhr zum Wecken.
Es war jetzt Samstag Morgen.
Um 9 Uhr war antreten, und unsere Spielmänner waren auch wieder fast fit. Aber nach ein paar Erfrischungen wieder Pudel munter. Sie mussten es sein, denn nun kam die Parade. Als die Parade vorbei war kam die Siegerehrung. Unser Zugführer Daniel bekam nun seine grüne Schießschur und unser Dominik Ricken bekam die Jugendprinzenkette. Bis jetzt erfolgreich. Es war die Zeit vom Königsschießen wo wir leider keine Trophäe erringen konnten. Unsere Mitglieder hatten noch einen kleinen Dunst vor Augen (wo der wohl herkommt). Dann kamen die Königsbewerber und Spielmann Guido Voermans holte nach einem wirklich harten Wettstreit (der Vogel war ziemlich zäh) den Vogel von der Stange. An dieser Stelle unsere besten Glückwünsche. Er beendete die Regentschaft des 7. Zuges der 2 Jahre hintereinander am Thron regierte, und ihr Plakat : " Ist nun Schluss mit dem Königsschuss?" den Zuspruch erteilte. Der Spielmannszug sitzt am Thron und hat auch noch 75 jähriges bestehen. Es sind nun über 40 ! Personen am Thron. Das muss erst mal nachgemacht werden. Unsere Wege trennten sich ca. 4 Uhr.
Nun ist es schon Samstag Abend.
Es begann wie immer mit dem Antreten. Sofort im Anschluss begann das Vizekönigschießen, wo 9 Leute von uns ein gutes Auge beweisen wollten. Es gelang auch. Den zweiten Flügel sicherte sich Dirk Vedder. Nun wurde es ernst. Alle wollten den Vizekönigsvogel. Ein harter Wettstreit, wo wir den kürzeren zogen. Denn Vizekönig wurde Gregor Reinen aus dem 7.Zug. Auch hier unsere besten Glückwünsche. Als unser Schützenbruder ins Zelt getragen wurde, fiel bei fast allen der Kitt aus der Brille. Manche konnten es nicht glauben. Morgens erst entthront nun wieder auf dem Thron. Schützenfest 2000 KURIOS. Nachdem der 7.Zug wieder am Thron saß, begann auch die Musik zu spielen. In einer Pause der Musik kam auch wieder das lang vermisste Pumuckllied vom 7.Zug an uns. Man merkte schon, es kommt wieder Stimmung auf. Als dann ca. 23 Uhr Teile vom Praester Spielmannszug und vom 12.Zug Junior kamen, auch alle ihre Instrumente noch bei hatten, schlossen wir uns mit ihnen zusammen, um um 23.30 Uhr ein Ständchen für den Vizekönig zu spielen. Als wir dann Anton aus Tirol, Karawane zieht weiter und noch Hände zum Himmel spielten war alles aus dem Häuschen. (Besten Dank an die Kameraden aus Praest. Nächstes Jahr wieder? Selbe Zeit, selber Ort ) Es wurde lang gefeiert und wir trennten uns nach dem megageselligen Abend um 5 Uhr.
Jetzt ist es schon Sonntag Morgen.
Es begann mit einem Gottesdienst. Man konnte merken, dass alle nach dem Gottesdienst, beim Frühschoppen wieder fit waren. Bei den meisten lag es an der Stunde Extraschlaf. Nach einem eher ereignislosen, feuchten Frühschoppen trennten sich unsere Wege um 14.00 Uhr, da unsere Spielmänner um 16.00 Uhr schon zum Fototermin des neuen Thronfotos in der Dorfschänke sein mussten.
Es war Sonntag Abend.
Es wurden Fotos gemacht, danach gab's ein Essen. Um ungefähr 18.30 Uhr wurde der Thron abgeholt. Nach dem Zapfenstreich kam die Siegerehrung des Vogelschießens, wo sich Dirk Vedder seinen Orden abholte. Danach zogen wir ins Zelt und der Spielmannszug nahm am Thron platz. Die Musik begann zu spielen, die Thröne aus Vrasselt und Praest kamen. Jetzt konnte die Stimmung weiter gehen. Nachdem die Schützenfestknüller Anton usw. kamen, stimmten alle mit ein : " Heeeeeeeey , Hey Baby." Als es 23.00 Uhr war, kam die Show des Guido Voermans. Mit einem ferrarigeschmückten Kettcar (besten Dank an Frau Helmes) musste er unter Motorengeräusch einen Parkur fahren. Als Siegerkranz bekam er als gelernter Bäcker einen Brötchenkranz. Alle hatten Riesenspaß vor allem unser Guido. Dann, als es auf die 0.00 Uhr zuging, bereitete sich der Spielmannszug vor, im Liegen zu spielen. Jedes Jahr ein Highlight. Die Hose hoch gekrempelt, Schlips um den Kopf und Hemd aus der Hose legten sie sich hin. Sie spielten "Schau mir in die Augen" und weitere Märsche. Als sie dann Anton anstimmten mit einer Feuerwehrsirene, war alles außer Rand und Band. Danach feierten wir bis 3.30 Uhr und brachten dann in einem Straßenmarsch unter Marschmusik, den König nach Hause. Nach einer dort sehr geselligen Runde gingen wir um 5.00 Uhr nochmals als Abschluss eines sehr geselligen Abends und eines bombastischen Schützenfestes zu unserem Webmaster Lars, machten uns über den Kühlschrank her, und gingen um 6.00 Uhr nach Hause. (Nochmals besten Dank an die Eltern).
Nach diesem Schützenfest möchten wir uns beim Vorstand, bei den anderen Zügen und bei der Thekenmannschaft von Michael Verhey für dieses gelungene Schützenfest bedanken. |